Im Bereich der Oberflächentechnik verfügen wir über eine konventionelle Spritzlackiererei und eine vollautomatische Pulverbeschichtungsanlage.
In der Spritzlackiererei werden 2-Komponenten-Industrielacke durch Spritzlackieren auf die Werkstücke aufgetragen. Dieses Verfahren wird nach wie vor angewendet, da zum einem dort Werkstücke jeder Größe lackiert werden können, und zum anderen noch nicht alle Farbtöne wie z.B.
Munsel, Schuppenpanzer für die Deutsche Bahn AG, Hammerschlag, Farbaufbau nach Bundeswehrvorschrift
uvm. als Pulver erhältlich und zugelassen sind.
In der vollautomatischen Pulverbeschichtungsanlage wird ein Trockenpulver elektrostatisch auf die Werkstücke aufgetragen. Nachdem das Werkstück an das Förderband gehängt wurde, durchläuft es die Zonen der Vorbehandlung. Diese sind im
Einzelnen:
- Entfettung
- Phosphatierung
- Spülzone 1
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- Spülzone 2
- VE Spülen
- Trocknen
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Anschließend wird ein Trockenpulver auf Kunststoffbasis elektrostatisch mit einer Handpistole aufgetragen. Danach werden die beschichteten Teile in einen Trockenofen gefahren, in dem das Pulver verschmilzt, bzw.
vernetzt wird. Dieser Vorgang dauert ca. 20 Minuten bei etwa 200° C. Anschließend werden die Teile mit dem Förderband in den Versand transportiert.
Die Pulverbeschichtungsanlage arbeitet in Verbindung mit einer modernen Abwasseraufbereitungsanlage. Hier gelangt das mit Rückständen der Waschanlage verunreinigte Wasser in den Reaktorbehälter. Dort wird es durch Zugabe von Natronlauge bzw. Salzsäure auf einen PH-Wert von 7,5 neutralisiert, und in den Rührwerkbehälter gepumpt, wo unter Zugabe von Reaktionstrennmittel Fettrückstände und Schmutzpartikel restlos herausgefiltert werden. In der letzten Stufe wird das Wasser im Entsorgungsbehälter einer abschließenden strengen Prüfung unterzogen, bevor es in den
Schmutzwasserkanal geleitet werden darf.
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